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Wir & Services

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Regionale Kooperation im ländlichen Raum

Bereits vor zehn Jahren begannen die Städte und Gemeinden Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Altena, Werdohl, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn durch eine intensive interkommunale Zusammenarbeit ihre kommunale und regionale Entwicklung gemeinsam zu lenken. Zusammen bilden sie die LenneSchiene, gesteuert durch einen informellen Arbeitskreis der Planungsämter für einen Gesamtraum von fast 900 km2, 230.000 Einwohnern und über 100 Flusskilometern der Lenne. Die langjährige Zusammenarbeit hat sich bewährt und für die Region die Marke „LenneSchiene“ etabliert.

Sie möchten mehr über die REGIONALE und die Projekte erfahren? Hier finden Sie verschiedene Dokumente zum Download.

  • Entwicklungskonzept LenneSchiene 2.0 / 2020 - 2025+

  • Masterplan Lenne Route 2025

  • hier müssen dann verschiedene Dokumente definiert werden

Kontakt REGIONALE LenneSchiene 2.0

Verantwortlich in der Region

Ludwig Rasche (Gemeinde Finnentrop)
Telefon 02721/512-119
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Verantwortlich bei der Südwestfalen Agentur

Samira Neuhaus
Telefon 02761 83511-14
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Interner Bereich

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Realisierung einer sicheren und durchgängigen Hauptroute

Realisierung einer sicheren und durchgängigen Hauptroute

Lenneroute bei Plettenberg

Zielsetzung

Die Lenneroute hat in Verbindung mit dem ÖPNV-Angebot der Region das Potenzial, ein wichtiger Baustein im Netz der multimodalen und nachhaltigen Mobilität in Südwestfalen zu werden und als Alltagsradweg die Lebensqualität vor Ort zu steigern.

Um eine gestalterisch und funktional optimale Lenneroute anbieten zu können, die sowohl alltagstauglich als auch touristisch attraktiv und sicher ist, ist es das Ziel, den Streckenverlauf, soweit wie möglich, abseits der Hauptverkehrswege als eigenständige Trasse zu führen. An einigen Stellen muss eine sichere und gute Lösung entlang der Bundesstraße 236 erarbeitet werden, da Alternativen aufgrund von starker Topografie und fehlendem Raum nicht sinnvoll sind.

Beschilderung der Lenneroute

Ausgangslage

Der Radweg Lenneroute besteht seit 1998, wurde offiziell im Jahr 2005 eröffnet und seitdem als Weg und Marke beworben. Der Radtourismus ist ein zentrales Thema im Lenneraum, den es weiter zu optimieren gilt. Obwohl der Radweg bereits heute durchgehend befahrbar und beschildert ist, fehlt in wichtigen Streckenabschnitten weiterhin eine sichere Trassenführung und eine eindeutige Wegeführung.

Start der Lenneroute an der Lenne-Quelle

Ende der Lenneroute an der Lenne-Mündung

Kurzbeschreibung

Die interkommunale Arbeitsgemeinschaft hat den „Masterplan Lenneroute_Zukunftsplanung 2025“ in Auftrag gegeben, in dem in einem Realisierungsteil über Variantendiskussionen abgestimmte Trassenlösungen erarbeitet werden. Um mit der Lenneroute sowohl alltäglichen als auch touristischen Anforderungen zu genügen, sind alternative Wegeschleifen über landschaftlich reizvolle Abschnitte denkbar. Über die intelligente Verknüpfung von Firmenstandorten mit der Lenneroute sollen alltägliche Mehrwerte untersucht werden.

Ergänzt wird der Masterplan durch einen Ideenteil, in dem innovative und touristische Bausteine entworfen werden, mit denen die Lenneroute über die reine Fahrradinfrastruktur hinaus erweitert wird. Ansätze für technische Innovationen sind bspw. eine intelligente Beleuchtung oder digitale Routenservices.

Die Lenneroute soll sich zum Aushängeschild der LenneSchiene entwickeln und als starke Marke den Träger des Regionalmarketings bilden. Regionale Sehenswürdigkeiten wie die Dechenhöhle in Iserlohn oder die Burg Altena sind in Verbindung mit der Lenneroute zu bewerben und an die Route anzubinden. Es entstehen dadurch ansprechende Freizeitpakete für die Besucherinnen und Besucher und ein touristischer Mehrwehrt für die gesamte Region.

Eine Radtour durch die LenneSchiene soll mithilfe digitaler Medien bereichert werden und den Interessierten Informationen zu der umgebenden Landschaft oder historische Fakten vermitteln. Die Konzipierung eines „digitalen Museums“ erfolgt über das Förderprogramm LEADER. QR-Codes und Speech-Codes liefern den Besuchenden und Nutzenden der Rad- und Wanderwege mit Hilfe moderner Medientechnik Informationen zu z.B. historischen Maschinen oder alten industriellen Exponaten.

Aktivtourismus wie Radfahren ist eng verbunden mit dem Speisen nach den sportlichen Anstrengungen. Mit einem gemeinsamen Label können Obstwiesen, Picknick-Plätze und Restaurants mit typischregionaler Küche ausgewiesen werden, um das Thema „Genuss am Fluss“ in der Vordergrund zu rücken.

Lenneroute auf Forstweg

Problemstelle: Lenneroute auf Bundesstraße ohne Radweg

Unterschiedliche Fahrbahnbeläge der Lenneroute

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Ökologische Aufwertung der Lenne und ihrer Zuflüsse

Ökologische Aufwertung der Lenne und ihrer Zuflüsse

Die Lenne in Plettenberg nach Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie

Zielsetzung

Während der Lenne-Oberlauf in einem guten ökologischen Zustand ist, werden ihr Mittel- und Unterlauf als mäßig bis unbefriedigend, abschnittweise sogar als schlecht bewertet. Die Einstufung des chemischen Zustand wird darüber hinaus für den gesamten Flusslauf mit „nicht gut“ bewertet. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) ist auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Wassernutzung ausgerichtet und verfolgt das Ziel, alle Gewässer in einen „guten ökologischen“ und „guten chemischen Zustand“ zu bringen.

Ausgangslage

Die Lenne prägt maßgeblich das Landschaftsbild der Region. Sie ist mit einer Lauflänge von insgesamt 128 km der längste und wasserreichste Nebenfluss der Ruhr. Im Tal der Lenne findet ein stetiger Wechsel von landwirtschaftlicher Nutzung zu Industrie-, Gewerbe- und Wohngebieten statt. Die Lenne ist stark geprägt durch Wasserkraftnutzung und hydrologisch durch die Biggetalsperre beeinflusst

Die renaturierte Lenne in Plettenberg auf Höhe der Lennepromenade

Naturnahe Lenne bei Saalhausen

Kurzbeschreibung

Künstliche Befestigungen an den Ufern der Lenne behindern sie vielerorts in ihrer freien Entwicklung. Damit der Fluss zu seiner natürlichen Gestalt zurückfinden kann, muss allerdings der Mensch eingreifen und seine eigenen Spuren beseitigen. Für die Renaturierung sind deshalb Baumaßnamen und Umgestaltungen erforderlich.

Die viele Arbeit lohnt sich: Seltene Arten, wie der Eisvogel oder die Uferschwalbe, finden an der „neuen“ Lenne wieder Lebensraum und Brutmöglichkeiten. Typische Fischarten, wie die Barbe, können sich im neugestalteten Flussbett wieder ausbreiten. Und zu guter Letzt profitiert auch der Mensch von den Renaturierungsmaßnahmen. Denn grundsätzlich sind umgestaltete Flüsse wesentlich besser gegen Hochwasser gewappnet, als ausgebaute.

Zahlreiche Menschen sehnen sich nach Naturlandschaften. Die überregional beliebte Lenneroute führt oft unmittelbar an den Renaturierungsabschnitte vorbei. Das Nebeneinander von Radweg und Flussnatur soll daher für neue und intensive Naturerlebnisse genutzt werden.

Die Lenne in Saalhausen

Ökologischer Aufwertungsbedarf am Grüner Bach

Mündungsbereich Grüner Bach in die Lenne

Ehemaliges Brückenbauwerk an der Lenne engt das Flussbett ein

Ökologisch aufgewerteter Zufluss bei Plettenberg

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Handlungsfelder

Handlungsfelder

Das Handlungskonzept stellt das Maßnahmenprogramm der LenneSchiene für die kommenden Jahre anhand von Projektsteckbriefen dar.

Die nachfolgend beschriebenen Projekte wurden aus einer Vielzahl weiterer Projektideen ausgewählt, da sie einen besonderen Beitrag zu den formulierten Zielen der Entwicklungsstrategie versprechen. Sie wurden dazu einem der fünf nachstehenden Handlungsfelder zugeordnet.

  • Handlungsfeld Lenne
  • Handlungsfeld Lenneroute
  • Handlungsfeld Portale
  • Handlungsfeld Orte am Wasser
  • Handlungsfeld Orte ans Wasser

Handlungsfeld Lenne

Ökologische Aufwertung der Lenne und ihrer Zuflüsse

Handlungsfeld Lenneroute

Realisierung einer sicheren und durchgängigen Hauptroute

Handlungsfeld "Portale"

  • Bahnhofsumfeld Genna

  • Bahnhofsumfeld Finnentrop

  • Umfeldgestaltung Bahnhof Lennestadt-Grevenbrück

  • Bahnhofsumfeld Lennestadt-Meggen

  • Wohnmobiltourismus

Handlungsfeld "Orte am Wasser"

  • Umgestaltung Märkischer Platz

  • Begegnungsort Rastatt

  • Bahngelände Altena - nördlicher Abschnitt

  • Lernort Lenne

  • Lenne als Ort für Kunst

  • Jugendplatz Plettenberg

Handlungsfeld "Orte ans Wasser"

  • Verkehrs- und Ortsteilentwicklung Letmathe

  • Gewerbegebiet Genna

  • Entwicklung der Industriebrache Schwarzenstein- Winkelsen

  • Nachnutzung ehemalige Firma Bierbach

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