Stadt Altena
„Der Ausgangspunkt der interkommunalen Kooperation war die planerische Auseinandersetzung mit den von der Deutschen Bahn in der Region nicht mehr benötigten Flächen und Gebäuden, worüber schnell weitere gemeinschaftliche Themen und Herausforderungen gefunden wurden. Über den Zusammenschluss in der LenneSchiene konnten sich die kleineren und größeren Kommunen bei der Planung und Umsetzung einzelner Projekte gegenseitig unterstützen, was zu einem erfolgreichen fachlichen Austausch und Wissenstransfer in der Region führte.“
Die Stadt Altena ist durch ihre Lage im Lennetal und einer stark ausgeprägten Topografie charakterisiert, in der sich die Siedlungsflächen linear entlang des Flusses anordnen. Der Bezug zur Lenne ist gegeben, jedoch erschweren infrastrukturelle Barrieren wie die Bahntrasse, die Bundesstraße B 236 sowie Gewerbe- und Industrieflächen eine Verbindung. In der Folge sind viele Ortsteile von einem erlebbaren Zugang zum Wasser abgeschnitten.
Im Rahmen der LenneSchiene wurde die Lennepromenade im Stadtzentrum neugestaltet. Durch den Umbau der Lenneuferstraße und die Errichtung von zwei Lenneterrassen wurde die Barriere aufgehoben und ein direkter Zugang zum Wasser geschaffen. Die gastronomischen Angebote an den beiden Terrassen wirken sich positiv auf die Aufenthaltsqualität in Altena aus. Insbesondere während der Sommermonate werden die Terrassen von der Bevölkerung sowie den Touristen gerne besucht.
Für die Entwicklung und die Aufwertung des Bahnhofs wurden Sanierungsmaßnahmen am Bahnhofsgebäude und an den Bahnanlagen vorgenommen. Diese Neugestaltung hat eine attraktive Einstiegs- und Zielortsituation geschaffen, die eine positive Wirkung auf die Besucher der Stadt hat. In diesem Zuge wurden die Fläche zwischen der Lenne und der Bahntrasse neugestaltet und eine Fußgängerbrücke errichtet, die den Bahnhof mit der Innenstadt verbindet. Diese Aufwertung wird durch weitere interkommunale Projekte, wie die "Essbare LenneSchiene", ergänzt.
Durch die Umgestaltung des Burgbergs zu einem vertikalen Garten wurden bereits bestehende Wege am Hang freigeschnitten und wieder zugängig gemacht. Dabei entstanden, durch die Schaffung von zwei Aussichtspunkten, zusätzliche Aufenthalts- und Begegnungsflächen für die Bürger und Besucher der Stadt.
Diese Projekte führen insgesamt zu einer städtebaulichen Aufwertung des Stadtbildes, welche durch eine wertvolle interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen ermöglicht wurden. Ziel ist die Aufwertung und Öffnung der vorhandenen Räume entlang der Lenne für die Bevölkerung.
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