Gemeinde Finnentrop
„Die Lenneschiene ist für Finnentrop seit vielen Jahren eine echte Erfolgsgeschichte: Mit Projekten wie dem Lennepark und zahlreichen Maßnahmen entlang der Lenneroute haben wir gezeigt, wie wir unsere Ortsteile an den Fluss heranführen, neue Aufenthaltsqualitäten schaffen und gemeinsam mit unseren Nachbarkommunen die Region Schritt für Schritt nach vorne bringen. Die Fortführung dieser interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der Lenneschiene 2.0 knüpft genau an diese Erfolge an – und wir werden auch in Zukunft konsequent daran arbeiten, die Lenne als Lebensader unserer Gemeinde erlebbar zu machen und die Lebensqualität für die Menschen in Finnentrop weiter zu steigern.“
Finnentrop befindet sich durch seine Lage an der Berührungsstelle von Hoch-, Süd- und Märkischem Sauerland „Mittendrin im Sauerland“. Der Zusammenfluss von Bigge und Lenne markiert ziemlich genau die Mitte der Bahnstrecke zwischen Hagen und Siegen. Die Gemeinde zeichnet sich durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge, die malerischen Dörfer und eine Vielfalt moderner Industrieunternehmen aus.
Im Lennetal, welches die Gemeinde auf einer Strecke von rd. 8 km von Norden nach Süden durchzieht, liegt mit den Ortsteilen Rönkhausen, Lenhausen, Finnentrop und Bamenohl der Siedlungsschwerpunkt der Gemeinde Finnentrop. Hier leben gut 50 % der Finnentroper Bevölkerung. Ein Großteil der Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen für das gesamte Gemeindegebiet konzentriert sich auf die Ortsteile Finnentrop und Bamenohl. Das Industriegebiet Frielentrop bietet eine Vielfalt an industriellen Arbeitsplätzen und prägt ebenfalls das Lennetal.
Im Rahmen der LenneSchiene wurden zahlreiche Projekte angestoßen, die die Lenne erlebbar gemacht und die Attraktivität der umgebenden Bereiche aufgewertet haben. Dies kommt sowohl den Einwohnerinnen und Einwohnern als Naherholungsgebiet als auch (Rad-)Touristen zu Gute. Die Lenneroute verläuft heute bereits überwiegend unmittelbar entlang der Lenne bzw. in Flussnähe. Der neu gebaute Radweg ist dabei fast vollständig unabhängig vom Kfz-Verkehr und bietet ein attraktives Angebot für Radfahrerinnen und Radfahrer. Der letzte Lückenschluss zwischen Lenhausen und Rönkhausen kann in absehbarer Zeit umgesetzt werden.
Der Finnentroper Bahnhof war jahrzehntelang ein bedeutender Kreuzungspunkt der Bahnstrecken aus dem Lenne-, Bigge- und Frettertal und umfasste umfangreiche Betriebsanlagen. Heute zweigt von der Hauptstrecke noch die Nebenstrecke in Richtung Olpe ab, zu der teilweise parallel der Ruhr-Sieg-Radweg verläuft. Auf der stillgelegten ehemaligen Bahnstrecke durch das Frettertal wurde ein Radweg errichtet, welcher sich durch seine steigungsarme Streckenführung und den überregional bekannten „Fledermaustunnel“ großer Beliebtheit erfreut. Durch die Verbindung der Lenneroute mit dem SauerlandRadring und dem Ruhr-Sieg-Radweg hat sich Finnentrop über die vergangenen Jahre zu einem zentralen Punkt im Radwegenetz entwickelt.
Abgesehen von der Radinfrastruktur wurden verschiedene Einzelprojekte entlang des Flusslaufs umgesetzt. Im Bereich der Thyssen-Wiesen in Bamenohl wurde der Flusslauf der Lenne naturnah umgestaltet und erlebbar gemacht. Auf den ehemaligen Flächen des Bahnbetriebswerks wurde in unmittelbarer Nähe des Finnentroper Bahnhofs der Lennepark geschaffen, welcher attraktive Spiel-, Sport- und Erholungsmöglichkeiten bietet. Der Bahnhof selbst sowie das Umfeld entlang der Bamenohler Straße wurden gleichzeitig modernisiert und aufgewertet. Im Zuge der Bahnhofsmodernisierung wurde an der Bamenohler Straße auch ein direkt anschließender zentraler Busbahnhof errichtet. Mit einem neuen P+R-Parkplatz mit Wohnmobilstellplätzen am Lennepark und den Nahverkehrsangeboten bietet sich ein attraktiver Einstieg in das Radwegenetz. Der Lichtblick LenneSchiene zwischen Finnentrop und Lenhausen schafft neue Perspektiven und bietet zukünftig mit der Durchquerung des Lenhauser Tunnels eine erlebnisreiche Anbindung des Radweges in das Frettertal. Im weiteren Verlauf der Lenneroute entsteht in Lenhausen durch den Verein TUS Lenhausen ein Rastplatz inkl. Einstiegspunkt für Radtouristen.
Vergleichbare Projekte in den Kommunen der LenneSchiene schaffen ein durchgehendes Erlebnis an Freizeit- und Erholungsangeboten. Dies wird durch das interkommunale Projekt „Essbare LenneSchiene“ ergänzt, indem entlang der Lenneroute regionaltypische Obstbäume gepflanzt und entdeckt werden können. Mit den verschiedenen Projekten hat Finnentrop einen wichtigen Beitrag zur gesamtkommunalen Entwicklung der LenneSchiene geleistet, der auch in Zukunft aktiv fortgeführt werden soll. So ist in Rönkhausen mit dem Lückenschluss des Radwegs das Projekt „Rönkhausen an die Lenne“ inkl. eines Naturentdeckerortes geplant. Dies soll an die bisherigen Erfolge anknüpfen und mit neuen Aufenthalts- und Freizeitangeboten eine Öffnung des Ortes in Richtung Lenne bewirken.
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